Chronik - Taekwondo Chon Ji Freiberg e.V.

Die nächste KUP-Prüfung wird im Juni stattfinden.Der genaue Termin steht noch nicht fest und wird nachgereicht.

Direkt zum Seiteninhalt

Chronik

Verein
1991 - Beginn als Abteilung des Taekwondo Club Chemnitz e.V.
Ralf Uhlich mit Willi Mair
erste Trainingseinheiten
Der Verein Freiberg wurde im September 1991 als eine Abteilung des 1.Taekwondo – Club Chemnitz von Großmeister Heinz Gruber und Willi Mair ins Leben gerufen. Da das Taekwondo zu Zeiten der DDR verboten und somit im Osten auch wenig populär war, rechnete man damals mit einem sehr großen Interesse. In Chemnitz beispielsweise kamen zur Eröffnungsveranstaltung im März 1991 etwa 250 Besucher.

Daher suchte man nach Wegen, möglichst schnell zu expandieren und Taekwondo flächendeckend zu betreiben. Mit der Durchführung des Trainings in Freiberg wurde Willi Mair beauftragt. Dieser war zu jener Zeit beruflich in Sachsen tätig und Heinz Grubers rechte Hand. Obwohl der Großmeister – beruflich in Bayern als Metzger tätig – nahezu jede Woche nach Sachsen kam, war es ihm verständlicherweise nicht möglich, in den eröffneten Schulen Chemnitz, Lichtenstein, Hohenstein/E. und Freiberg gleichzeitig Training zu geben.

Aber auch Willi Mair war in seiner Firma sehr eingebunden. So entschloss man sich bald, aus dem Kreise der Taekwondo-Azubis geeignete Helfer für das Basistraining zu engagieren. Nach Freiberg fuhr fortan Ralf Uhlich mit, um sich in die praktische Trainingsführung von Willi Mair einweisen zu lassen.
1992 - das erste Jahr
Nach einiger Zeit der Eingewöhnung und mit dem Ablegen des 6. Kup (Grüngurt) wurde Ralf Uhlich mit der hauptverantwortlichen Durchführung des Trainings in Freiberg beauftragt. Unterstützung erfuhr er weiterhin von Heinz Gruber und Willi Mair, die Uhlichs sportliche Entwicklung nun als Schwerpunkt sahen. Trotz des großen Engagements war es verwunderlich, dass sich entgegen der Entwicklung der anderen Abteilungen die Mitgliederzahl in Freiberg bei "nur" 20 Sportlern einpegelte. Da dies unter den Erwartungen blieb, begann man die Ursachen zu erforschen und wurde auch sehr bald fündig.
1993 - erste sportliche Erfolge
Unweit des eigenen Trainingsortes, ca. 300m entfernt, gab es bereits eine Taekwondo-Schule. Selbige unterstand Meister Kim, einem koreanischen Meister und Träger des 4. Dan. Bei einem Besuch seines Trainings und in Gesprächen mit seinen Vorstandsmitgliedern stellte man schnell fest, dass Meister Kim's Sportler nicht im Landesverband organisiert waren. Meister Kim selbst lehnte eine Zusammenarbeit mit "Schulen, wo ein (inzwischen) Blaugurt Trainer ist", strikt ab.

Nunmehr, da Ralf Uhlichs Taekwondo-In (bedeutet: die-es-tun) einstimmig nicht dem Verein von Meister Kim beitreten wollten, begannen sie, umso energischer und zielstrebiger zu trainieren. So erklärt sich auch, das nach relativ kurzer Zeit große Erfolge, beispielsweise im Vollkontakt-Zweikampf durch Rachid Pöpel, zu verzeichnen waren.

Vielen Helfern, insbesondere durch die Unterstützung von Heinz Gruber und Willi Mair, war eine gesunde Basis zu verdanken, auf der man in der Folgezeit verstand aufzubauen. Zu alledem hatte die kleine Gruppe Sportler etwas, was man sich bis heute erhalten konnte: Eine sehr herzliche, ja nahezu familiäre Atmosphäre. Dieser Zusammenhalt bescherte dann auch zunehmend neue Mitglieder. Diese zu betreuen war nun alleinige Aufgabe von Uhlich – er hatte im Sommer 1993 die Schule von Heinz Gruber in Eigenregie übergeben bekommen.
1994 - zwei Schulen wachsen zusammen
Ja und dann, Mitte des Jahres 1994, entschwand Meister Kim aus Freiberg und überließ seinen Schülern den Verein. So versuchten Peter Rietzschel und Kai Butter und noch einige andere wie Stefan Obst das Training von Kim's Sportlern aufrecht zu erhalten.

Dennoch entschlossen sich beide Vereine Ende 1994 zu einem gemeinsamen Training unter Großmeister Heinz Gruber. Kurz darauf trafen sich die Mitglieder des Vereins Kim samt Vorstand mit Ralf Uhlich und zwei seiner Trainer Sandro Pieske und Arnold Gyovai. Nach einem offenen mehrstündigen Gespräch beschloss man, fortan gemeinsame Wege zu beschreiten. Und diese gleichwohl auch nicht mehr unter einem Grüngurt, denn Ralf Uhlich legte im Dezember 1994 in Dresden unter den Augen der Großmeister Heinz Gruber, Reinhold Gruber und Heinrich Magosch seine Prüfung zum Schwarzgurt (1. DAN) ab.
1995 - Talente aus Hetzdorf
angewachsene Trainingsgruppe
Der nunmehr zahlenmäßig gewachsenen Gruppe standen jetzt 5 Trainer zur Verfügung. Der Werdegang zweier weiterer wurde beschleunigt, um im Folgejahr ein separates Kindertraining ins Leben zu rufen und dem nicht abreißenden Zulauf gerecht werden zu können. In Freiberg und Umland gastierten die Sportler des Öfteren auf diversen Festen und präsentierten Taekwondo auf zahlreichen Vorführungen.

Eine dieser führte dazu, dass in Niederschöna/OT Hetzdorf eine weitere Abteilung eröffnet wurde. Diese Abteilung entstiegen in der Zeit ihres Bestehens bis 2000 sehr erfolgreiche Sportler. Dies war hauptsächlich dem Abteilungstrainer Sandro Pieske zu verdanken, der es in einem ausgeräumten Klassenzimmer schaffte, aus Talenten Sachsenmeister zu formen.
1996 - 2000 - erfolgreiche Jahre und die Vereinsgründung
All die Jahre haben die Freiberger ein ums andere Mal erfolgreich an unzähligen Veranstaltungen ihr Können unter Beweis gestellt. Dabei wurden sie weiterhin von ihrem Großmeister Heinz Gruber und zunehmend auch von Heinrich Magosch, Großmeister mit einem Sitz in Dresden, unterstützt.

Neben sehr vielen sächsischen Meistern sowohl im Vollkontakt-Zweikampf als auch im Formen-Wettkampf gelang 1999 im bayerischen Karlsfeld die wohl bemerkenswerteste aller Leistungen: Der damals erst 14-jährige Steve Richter aus Brand Erbisdorf belegte bei den Internationalen Deutschen Junioren Meisterschaften Technik in seiner Klasse einen Dritten Platz. Er war damit der erste sächsische Sportler, welchem eine Platzierung in der Kategorie Einzel auf einer Deutschen Meisterschaft gelang.
Steve konnte auch in den Folgejahren an seine guten Leistungen anknüpfen. So wurde er am 20.10.2001 zum vierten Mal hintereinander Sachsenmeister.

Mit dem Weggang von Trainer Sandro Pieske aus beruflichen Gründen, konnte das Training in Hetzdorf nicht mehr aufrecht erhalten werden. Weil die dortigen Sportler jedoch mit Herz und Seele dabei waren, fand der Großteil Woche für Woche den Weg nach Freiberg. Die beiden anderen Abteilungen Lichtenberg (1997 eröffnet) und Brand Erbisdorf (1999 wiedereröffnet) blieben bestehen.

Die Gründung als eigenständiger Verein "Taekwondo Chon Ji Freiberg e.V." erfolgte zum 1. Januar 2000. Das bis dahin als Abteilung des Chemnitzer Vereins geführte Team von Freiberger Taekwondo-Sportlern war mittlerweile so groß und erfolgreich geworden, dass dieser Schritt nur die logische Konsequenz war.
2001 - 10 Jahre Taekwondo in Freiberg
Highlight des Jahres 2001 war zweifelsohne unsere Feier anlässlich des 10-jährigen Bestehens Taekwondo in Freiberg. Zu dieser konnten wir weit über 120 Sportler aus 7 Vereinen Sachsens begrüßen. Wir begannen den Geburtstag mit einem Lehrgang, an welchem Ralf Uhlich und Uwe Reimann, beide Träger des 3. Dan, als Referenten arbeiteten. Beide feierten gewissermaßen an jenem Tag selbst Geburtstag - vor reichlich 10 Jahren standen sie in Chemnitz das erste Mal bei Willi Mair und Heinz Gruber im Training.

Nach dem Lehrgang veranstalteten die Freiberger Kinder einen Kuchenbasar. In dieser Zeit liefen bereits die Vorbereitungen für die sich anschließende Vorführung. Hier hatte sich der Freiberger Verein diesmal etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Es wurden zum Rahmenprogramm zwei weitere große Kampfsportvereine der Stadt eingeladen. Zum einen der Judoverein BSC Freiberg, und weiterhin die Sportler des Freiberger Karatevereins unter der Leitung von Roberto Romero. Auch der Taekwondo-Landeskader Sachsen unter Leitung von Pierre Walter war nahezu vollständig anwesend. Manche Sportler reisten von Zwönitz oder Zwickau eigens zur Vorführung an. Vielen Dank, ihr Lieben !!!

Die Abendveranstaltung dauerte mehr als zweieinhalb Stunden. Über die Hälfte der ca. 500 Zuschauer verbrachten diese stehend. Dennoch bekamen die Aktiven viel Beifall. Zu sehen waren Highlights aus allen drei Kampfsportarten, wobei gerade die Taekwondo-Einlagen an Witz und Show fast nichts zu wünschen übrig ließen.
Vorführung anlässlich 10-jährigem Bestehen
BSC Freiberg - Abt. Judo
auf unserer Jubiläumsfeier
Ein angenehmer Nebeneffekt: Die Sportler stellten den Erlös der Veranstaltung einem guten Zweck zur Verfügung. „Weihnachten für die Kinder im Kosovo“ brachte eben jenen über 1300.- DM, von denen eine Grundschule in Prishtina mit Fenstern und Türen versehen werden konnte.

Über die Vorführung wurde noch lange gesprochen. Die Sportler selbst feierten am Abend ihren Geburtstag. Im kleinen Kreis, sehr schlicht und gemütlich. So wie sie es mögen, die Freiberger.
Pierre Walther und Jens Juraschke sorgten für reichlich Spaß
zahlreiche Zuschauer auf unserer Jubiläumsfeier
2002 - ein deutscher Vize-Meister
Das Jahr begann mit einem Paukenschlag: Erik Borchert aus Lichtenberg wurde Deutscher Jugend-Vizemeister im Vollkontakt-Zweikampf!!!

Dabei hatte der Tag ziemlich hektisch angefangen: Schneeregen während der dreistündigen Anreise, ewiges Warten an der Registration und dann - oh Schreck - wurde „Borchi“ auch noch eine Gewichtsklasse höher gestuft. Er hatte 150g Übergewicht. Toleranz bei Deutschen Meisterschaften Fehlanzeige. So kam er also dann in die Klasse -74kg, und das mit 1,68m Körpergröße! Aber dann doch ein Happy-End! So war seit 1992 erstmals wieder ein Sportler aus Sachsen auf einer Deutschen Vollkontakt-Meisterschaft unter den besten drei. Da konnten wir trotz der Niederlage im Finale sehr sehr stolz sein. Den Deutschen Meister des Vorjahres hatte Erik bereits in seinem ersten Kampf bezwungen.

Den nächsten Erfolg konnte Erik zum Sachsen-Anhalt-Cup verbuchen. Mit dem ersten Platz qualifizierte er sich für die nächste Deutsche Meisterschaft und holte überdies noch den Techniker-Pokal in die Bergstadt. Großes Lob muss hier auch der Arbeit von Zweikampf-Trainer Andreas Fink zollen.

Überhaupt entstiegen dem Verein in diesem Jahr sehr viele junge Wettkampf-Talente, wie beispielsweise Melanie Seerig in der weiblichen Jugend. Aber auch im Technikbereich (Formenlauf) gesellten sich zu den „Alten“ junge, frische Formationen und begannen Mitte des Jahres mit einem speziellen Trainingsprogramm für Formen. Schließlich richtete man ja Anfang Oktober die Landesmeisterschaften in dieser Disziplin aus und wollte an Erfolge des Vorjahres anknüpfen.

Bei dieser 5. Sächsische Formenmeisterschaft, überraschten neben den „altbewährten“ Erfolgsträgern, wie den Geschwistern Richter, den Trainern Ralf Uhlich und Besnik Sefedini sowie Ute Melidonie und den Synchronmannschaften Damen und Herren, vor allem die Leistungen der „Jungen Garde“. Obwohl sie sich das erste mal den Vergleichswettkämpfen stellten, liefen Melanie Seerig - Mandy Klapper - Mandy Dittrich bei ihrer ersten Synchron-Teilnahme gleich auf Platz drei. Die drei jungen Damen Susi Baumgart - Lisa Müller - Maria Nguyen erreichten als Gelbgurte Platz vier. In der Mannschaftswertung belegte der Verein zwar „nur“ Rang fünf, dies aber mit 20 Startern gegenüber den beiden Erstplatzierten, welche etwa doppelt so viele Sportler stellten. Also ein achtbarer Erfolg.

Doch es gab im Jahr 2002 auch vieles am Rande des üblichen Trainings- oder Wettkampfbetriebs. Da waren die bedauerlichen Schäden durch die Jahrhundertflut in Sachsen, der leider auch das geplante Sommerlager des Vereins zum Opfer fallen musste. Das Gelände des Naundorfer Jugendcamps war völlig verwüstet! Erfreulich umso mehr, dass einige unserer Sportler (allen voran Tino Kluge) hier Aufbauarbeit und Hilfe leisteten. Das Trainingslager wurde gemeinsam mit Vereinen aus Dresden, Zwickau und Hoyerswerda an der Talsperre Pöhl nachgeholt.
2002 - 2007 - neues Domizil und zahlreiche Landesmeister
Zwar konnten wir in den folgenden Jahren nicht ganz an die Erfolge außerhalb Sachsens anknüpfen, allerdings etablierte sich der Verein zu einer festen Größe auf sächsischen Meisterschaften und erziehlte kontinuierlich vordere Plätze. Ein Beleg hierfür sind die vielen Pokale, welche wir in unserem Dojang ausstellen können.

Seit September 2005 stellte uns die Stadt Freiberg ein neues Trainingsdomizil, oder wie wir sagen - Dojang, zur Verfügung. Die Turnhalle der Käthe-Kollwitz-Schule bietet uns mit einem kleinen Sozialraum ein gemütliches Ambiente.

Eine besondere Auszeichnung erhielten wir im Jahr 2007.
Das Prädikat "Verein mit vorbildlicher Jugendarbeit" wurde uns vom Landessportbund verliehen.
2007 - Gala "Nackt im Wind - Hilfe für Kinder der Region"
Höhepunkt im Jahr 2007 war zweifelsohne unsere Gala "Nackt im Wind - Hilfe für Kinder der Region". Am Sonntag, 25.11.2007, fand die durch unseren Verein initiierte Benefizveranstaltung statt. Mit der Unterstützung unterschiedlicher Sportgruppen und Vereine konnten wir bis zu 450 Zuschauer in die Ernst-Grube-Halle locken. Dargeboten wurde ein buntes Unterhaltungsprogramm aus musikalisch - akrobatischen Einlagen, lutigen Sketchen und natürlich Kampfsport. Alle beteiligten Akteure verzichteten auf eine Aufwandsentschädigung und so konnte auf einen Eintritt verzichtet werden. Die Zuschauer waren vielmehr angehalten, freiwillig einen Betrag ihrer Wahl zu spenden. Der Erlös sollte Freiberger Kindern zu Gute kommen. Mit einer erzielten Spendensumme von 1.575,51 EUR war diese Veranstaltung ein voller Erfolg.
Eröffnungsszene der Gala
2008 - der Besuch von Paris und ein besonderer Auftritt
Besuch von Paris / Gentilly
Budo-Gala in Gentilly bei Paris
Im Rahmen des Sportleraustausch-Programms der Stadt Freiberg und Partnerstadt Gentilly konnte im April 2008 ein Auswahl unserer Taekwondo-In die lange Reise nach Paris antreten. Gentilly eine Vorstadt der französischen Millionen-Metropole empfing unsere Delegation sehr herzlich und hatte für das lange Wochenende ein umfangreiches Programm organisiert. So begeisterte uns der Besuch von Paris mit Eiffelturm, Saint-Michel - Notre-Dame und der Bummel im Zentrum. Eine kleine Show-Einlage vor dem Rathaus und am Fuße des Eiffelturms konnten wir uns nicht nehmen lassen. Durch die Abende führten uns Sportler einer Taekwondo-Schule aus Gentilly, deren Entwicklung, Geschichte und Erfolge unserem Verein verblüffend ähnelten. So wurden wir schnell zu Freunden und maßen unsere Kräfte beim Wettlauf die Treppen hinauf zur Basilika Sacré-Cœur. Eine Stipvisite bei Moulin Rouge durfte natürlich nicht fehlen. Bei einer Budo-Gala am Samstag gegen Rassismus und für Toleranz zeigten wir alle gemeinsam unser Können. Dieses Wochenende war ein unvergessenes Erlebnis unserer Sportler. Wir bedanken uns bei beiden Städten!
Auftritt im Zirkus Krone
Auftritt im Zirkus Krone München
Anlässlich der Vorstellung der deutschen Olympia-Teilnehmer im Taekwondo wurde in München im Zirkus Krone eine vorolympische Gala der Budo-Sportarten organisiert. Aus dem ganzen Bundesgebiet konnten sich Vereine bewerben, mit kleinen Darbietungen bei dieser Show mitzuwirken. Von uns wollten Ralf Uhlich, Steve Richter, Stefan Obst und vom Bautzener Verein Matthias Tracksdorf einen Programmpunkt aufführen, der die Zuschauer mit etwas Akrobatik, Musik und jede Menge Witz begeistert. Den Organisatoren schien die Idee zu gefallen und so wurde das Team eingeladen. Es ist schon ein besonderes Gefühl auf einer Bühne im Rampenlicht vor etwa 2000 Zuschauern zu stehen. Als das Team um Ralf dann erfuhr, dass der Auftritt für das Ende als eines der Highlights geplant ist, war das Lampenfieber im Vorfeld nicht zu toppen. Als dann jedoch die Musik einsetzte, lief alles wie geplant und der Applaus der Zuschauer sorgte für eine einzigartige Stimmung.
2009 - 5. DAN für Ralf Uhlich
Am 24.10.2009 stellte sich Ralf Uhlich der Prüfung zum 5. DAN auf der Bundes-DAN-Prüfung in Übach-Palenberg. Dabei wurde nicht nur sein sportliches Können auf die Probe gestellt, sondern auch seine Qualitäten als Meister. So sind mehrere Bestandteile der Prüfung durch den Prüfling in Zusammenarbeit mit einem durch ihn geführten Team zu absolvieren. Dieses sogenannte Prüfungsteam muss wie ein Zahnwerk einer präzisen Uhr funktionieren. Kann ein einzelner die Leistung nicht abrufen, fällt das ganze Team durch. Ralf trat nun mit seinen Schülern Steve Richter, Stefan Obst und Matthias Tracksdorf an. Und auch Matthias stellte sich der Prüfung zum 4. DAN mit den zuvorgenannten in seinem Prüfungsteam. So blieb zwischen den einzelnen Elementen der beiden Prüfungen kaum Zeit zum Luftholen. Am Ende steht aber das Ergebnis und der Weg dorthin. Wir gratulieren beiden zur bestandenen Prüfung!
Ralf Uhlich mit Prüfungsteam
2010 - zweite Gala "Nackt im Wind - Hilfe für Kinder der Region"
Höhepunkt im Jahr 2010 war die zweite Gala "Nackt im Wind - Hilfe für Kinder der Region" und dem damit verbundenen Besuch unserer Freunde aus Gentilly. In Zusammenarbeit mit der Stadt Freiberg konnten die in Gentilly gewonnen Freunde im Rahmen des Sportleraustauschs unsere Bergstadt besuchen. Dies konnten wir glücklicherweise so legen, dass der Besuch auf unser Gala-Wochenende fiel. Obwohl die Vorbereitungen für die Benefiz-Veranstaltung viel Ressourcen in Anspruch nahm oblag die Betreuung der französischen Sportler komplett in unseren Händen. Allerdings konnten wir uns noch genau an unser Wochenende in Paris erinnern und wollten ähnliches bieten. So hatten wir schon bei der Ankunft in Leipzig reichlich Spaß. Den Abend verbrachten wir gemeinsam in unserer gemütlichen Freiberger Art und hatten viel zu lachen.

Am Sonnabend, 28.08.2010, lag der Schwerpunkt in der gemeinsamen Ausrichtung der Gala. Auch andere Sportgruppen und Vereine unterstützten uns, wie bereits bei der ersten Benefizveranstaltung. Bis zu 300 Zuschauer besuchten uns in der Ernst-Grube-Halle und sahen ähnlich der ersten Gala ein buntes und unterhaltsames Programm. Der Lohn zeigte sich sofort, denn die Spendensumme der Veranstaltung betrug stolze 1.401,52 EUR. Dieser Erlös ging jeweils hälftig an den Kinderschutzbund Freiberg und den Förderverein Käthe-Kollwitz-Schule Freiberg.

Den Abend und auch den Sonntag verbrachten wir mit unseren französischen Freunden. Die Einfuhr in die Reiche Zeche war dabei nur ein Programmpunkt.
2011-2014 - etwas ruhigere Jahre
Gerade mit dem beruflich bedingten Weggang von einigen Trainern und auch Aktiven brach ein Teil des Vereins weg, der die Jahre zuvor für Medaillen, Erfolg und Spaß garantierte. Uns hatte der Lauf der Zeit erwischt und zum ersten mal seit vielen Jahren waren die Mitgliederzahlen rückläufig.
Besonders schwer traf uns, als Tino Kluge am 02.04.2013 von uns ging. Er war stets eine feste Größe im Verein und zu verlässlich wie kaum ein anderer. Er brachte uns so oft zum Lachen und ging so einfach und froh durchs Leben. Er organisierte hauptverantwortlich unsere zweite Gala "Nackt im Wind" und führte bravourös Regie bei dieser.

Du hast uns so viele wunderschöne Momente bereitet und diese Momente leben in uns!

"Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise." - Sprichwort der Ovambo (Afrika)
Du bist mit großen Schritten voran gegangen und hast unseren Verein immer vorwärts gebracht.
Deine Reise war viel zu schnell zu Ende.

Ruhe in Frieden!
2015 - der Erfolg kehrt zurück
Bereits 2014 begannen insbesondere Steve Richter und Erik Borchert, einen neuen Kader im Verein zu etablieren. Der Schwerpunkt der Arbeit lag nunmehr im Aufbau einer neuen Wettkampf-Mannschaft für den Formenlauf und hier zeigten sich unsere Jüngsten besonders aktiv und erfolgreich.
Platz 3 für Freiberg in der Mannschaftswertung bei der Sachsenmeisterschaft Technik
Am 06.06.2015 starteten 12 unserer Sportler auf der Sachsenmeisterschaft Technik in Bautzen. Insgesamt waren 142 Startern und 20 Mannschaften am Start. Die ersten Goldmedaillen gingen bereits kurz nach Beginn der Wettkämpfe an Freiberg. So dominierte das 5er Team um Marie-Alice Bondar das Starterfeld in der Klasse bis 14 Jahre, Leistungsklasse 3. Und auch das zweite 5er Team um Nives Vranic` und Lucas Küllmann belegte mangels Gegner Platz 1.
In den darauf folgenden Team- und Paarläufen ging es ähnlich erfolgreich weiter. So gewannen Nives Vranic´, Michelle Kraupe und Emilia Zinke Gold, das Team Marie-Alice Bondar, Lara Eidam und Jessica Storm sicherte sich Platz 2 und das Team Max Räder, Lucas Küllmann und Florian Storm erkämpfte sich Bronze.
Nach der Mittagspause ging es im Anschluss in den Einzelwettbewerben darum, den Tag aus Freiberger Sicht perfekt zu machen. Dabei zehrten insbesondere die stark besetzten Klassen an Kräften und Nerven. So konnten dann weitere Medaillenplätze eingefahren werden, 3x Gold, 3x Silber und 2x Bronze. Besonders hervorzuheben waren die Leistungen von Marie-Alice Bondar und Florian Storm, welche mit deutlichem Abstand ihre Einzelwettbewerbe gewannen. Nives Vranic´ musste sich trotz herausragender Leistung knapp geschlagen geben und sicherte sich Platz 2.

Am Ende des Tages belegte das Freiberger Team in der Mannschaftswertung Platz 3 und knüpft damit an Erfolge der vergangenen Jahre an.

2017 - Der Formenkader schlägt zu
Den erfolgreichen Auftakt im Jahr 2017 schafften unsere Formenläufer am 01.04.2017, als 9 von ihnen beim Leipziger Technikturnier starteten. Mit 11 x Gold, 2x silber und 3x Bronze in den unterschiedlichen Disziplinen konnten wir einen starken 4. Platz in der Vereinswertung erkämpfen.
Die nächsten Medaillen gab es bereits einen Monat später. Am 13.05.2017 starteten einige wenige unserer Poomsae-Spezialisten auf der offenen Landesmeisterschaft in Thüringen. Fünf mal Gold konnten sie am Ende des Tages mit nach Freiberg bringen.
Der nächste Höhepunkt stand bereits am 10.06.2017 mit der 20. offenen Sachsenmeisterschaft Technik in Wilsdruff an. Gleich in der ersten Disziplin, dem 5er-Team, konnten Marie, Emilia, Sabrina, Jessica und Tessa die Goldmedaille holen. Einen besseren Auftakt in den Tag konnte es nicht geben. Auch unsere 3er-Teams schlugen sich hervorragend mit 1x Gold und 1x Silber. Danach standen die Paar-Wettbewerbe an und auch hier konnten Florian und Marie eine Goldmedaille einfahren. Den Abschluss bildeten die Einzelwettbewerbe, bei denen unsere 9 Starter insgesamt 3x Gold, 4x Silber und 1x Bronze erkämpften. Der Taekwondo Chon Ji Freiberg e.V. war damit 4. in der Vereinswertung.
Den sportlichen Höhepunkt bildete der Internationale Deutsche Jugendcup Technik am 19.11.2017 in Wuppertal. Vier unserer Top-Sportlerinnen und -Sportler waren nominiert, für den Landeskader Sachsen in den Einzelwettbewerben anzutreten.
Florian Storm konnte sich in der Klasse männlich, 15-17 Jahre, 5.-3. KUP den 1. Platz sichern und unterstrich damit seine erstklassigen Leistungen der letzten Monate. Auch Lukas Küllmann erkämpfte sich Edelmetall in dieser Klasse. Mit seinem 3. Platz standen damit gleich zwei Freiberger auf dem Potest. Florians Schwester Jessica Storm erkämpfte sich in der Klasse weiblich, 8-11 Jahre, 5.-3. KUP, einen hervorragenden 2. Platz. Ebenfalls mit einer Silbermedaille stand Marie-Alice Bondar auf dem Treppchen in der Klasse weiblich, 12-14 Jahre, 5.-3. KUP.
Von den 39 vertretenen Vereinen auf diesem erstklassigen Nachwuchsturnier landete der Taekwondo Chon Ji Freiberg e.V. auf dem sensationellen 7. Platz.
Für etwas Abwechslung und reichlich Spaß sorgten im Jahr 2017 gleich mehrere Aktivitäten. So konnten wir mal in anderem Outfit bei Halloween- und Weihnachtstraining schwitzen. Bei einer Vorführung auf dem Feuerwehrfest in Brand-Erbisdorf konnten wir unsere Qualitäten mal auf andere Art und Weise zur Schau stellen.
besuchen Sie uns:
kontaktieren Sie uns:
Zurück zum Seiteninhalt